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Neujahrsempfang der Stadt Hemau

22.01.2020 Donnerstag, den 09. Januar 2020

Es ist zur guten Tradition geworden,
zu Anfang eines jeden Jahres
die Gelegenheit zu guten Gesprächen und
zur persönlichen Begegnung zu bieten.

Der Neujahrsempfang ist aber auch ein Tag des Dankes an und für alle,
die sich für die Stadt und Großgemeinde und ihre Menschen eingesetzt haben.


Zum traditionellen Neujahrsempfang am Donnerstag, den 09. Januar 2020 konnte Erster Bürgermeister Hans Pollinger mit seinen beiden Stellvertretern rund 600 Gäste in der festlich geschmückten Tangrintelhalle begrüßen, nachdem diese auch heuer wieder einen symbolischen Torbogen durchschritten. Der Empfang wurde von den Tanngrindler Musikanten musikalisch umrahmt, welche heuer ihr 50-jähriges Bestehen feiern können.

Zu Beginn begrüßte 2. Bürgermeister Herbert Tischhöfer zahlreiche Vertreter aus der Politik, Kirche, Wirtschaft, Schule, von Behörden und Vereinen, nachdem bereits alle durch ein „virtuelles Gästebuch“ am Eingang zum Neujahrsempfang 2020 herzlich willkommen geheißen wurden.
Das Segensgebet sprachen Stadtpfarrer Berno Läßer, Pfarrer Max Lehnert und Pfarrer Manfred Seidl.

Erster Bürgermeister Pollinger begann seine Neujahrsansprache mit dem Aufblasen und zerplatzen lassen eines Luftballons, mit dem er die Schnelllebigkeit und die vielen Zukunftsängste verglich - „Irgendwann strapazieren wir ihn über und er platzt“. Daher müsse Druck abgebaut werden. Gerade aus kommunaler Sicht könne dabei viel behilflich sein: Eine Bürgerschaft mit viel Gemeinsinn, ein Stadtrat mit kollegialem Verantwortungsbewusstsein und eine Verwaltung mit hoher Leistungsbereitschaft seien das Produkt einer positiven Gemeindeentwicklung, wie Bürgermeister Pollinger schon bei der Jahresschlusssitzung des Stadtrates festgestellt hat. Dass neben einer wirtschaftlichen Denke auch eine soziale Denke sehr wichtig ist, erläuterte Bürgermeister Pollinger mit der Aussage „Hemau hat JA gesagt, wenn Andere sich weggeduckt haben“ – durch die Aufnahme von Spätaussiedlern sowie die Errichtung einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylsuchende, aber auch die vielen Senioreneinrichtungen, Kinderheim, Lebenshilfe, Blindeninstitut, etc. Neben den Themen Natur und Umwelt, bei dem vor allem der Klimawandel und die Energiewende thematisiert wurden, blickte Bürgermeister Pollinger auf das bevorstehende Jahr 2020, in dem das Bürgermeister-Amt sowie der Stadtrat neu besetzt werden. Bewusst habe er alle Kandidaten/-innen eingeladen, um die Bereitschaft zur Kandidatur wertzuschätzen und bedankte sich bei allen hierfür mit der Bitte um Fairness in der Wahlauseinandersetzung.

Für Bürgermeister Pollinger war dies die letzte Neujahrsansprache nach seiner 24-jährigen Amtszeit, die geprägt war von Abschied, vor allem aber auch tiefer Dankbarkeit und Wertschätzung. „2020 wird also wieder ein spannendes Jahr, auch für mich“ so Bürgermeister Pollinger und bedankte sich vor allem bei seiner Ehefrau mit den Worten „Liebe Maria, du warst eine wunderbare First Lady für Hemau“, seinen drei Kindern sowie den beiden Stellvertretern und den drei Fraktionsvorsitzenden. „Ich habe es gerne gemacht und zumindest versucht, es gut zu machen“. Mit einem herzlichen Dank an alle, die ihn dabei unterstützten sowie guten Wünschen an seine Nachfolger und der neuen Stadtrats-Mannschaft endete seine Ansprache, indem er die Luftballons sinnbildlich aufsteigen und entfalten ließ und wir diese als positive Energie auf uns wirken lassen sollen.

Nach einem kurzen Grußwort der Landrätin, Frau Tanja Schweiger, nahm 3. Bürgermeister Robert Pollinger Ehrungen von Personen vor, die sich herausragende Leistungen erworben haben.
Mit der Bayernhymne und Nationalhymne ging der offizielle Teil zu Ende.
Danach waren alle Gäste zum Imbiss und gemütlichem Beisammensein eingeladen.
Für das leibliche Wohl sorgte die Ochsenbraterei Graf.

Kategorien: Rathaus, Veranstaltungen, Versammlungen

Neujahrsempfang 2020